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Besondere Kinder e. V. Minilg



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Wenn ich...
in Deine Augen schaue...
das ist ein Augenblick, der...
nie vergessen wird...

Soziale Gruppenarbeit (§ 29 SGB VIII) ist eine Leistung der Jugendhilfe im Rahmen der Hilfen zur Erziehung (§ 27 SGB VIII) für ältere Kinder und Jugendliche, die Hilfe bei Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen benötigen. Auf der Grundlage eines gruppenpädagogischen Konzepts soll unter Nutzung eines gruppendynamischen Prozesses ihre Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und zugleich gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit (vgl. § 1 Abs. 1 SGB VIII) gefördert werden.

Dies geschieht insbesondere durch die Stärkung der Beziehungs- und Verantwortungsfähigkeit, durch Einüben und Reflektion der Regeln des Zusammenlebens und durch den Abbau von Ängsten und Vorurteilen. Den Anspruch auf Gewährung dieser Hilfe zur Erziehung haben gemäß § 27 Abs. 1 SGB VIII Personensorgeberechtigte, wenn eine dem Wohl des Kindes oder Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist und die Hilfe für seine Entwicklung notwendig ist.

Die betroffenen Kinder und Jugendlichen sind gemäß § 36 Abs. 1 SGB VIII (bzw. § 8 Abs. 1 SGB VIII) neben ihren Personensorgeberechtigten bei der Auswahl und Gestaltung der Hilfe zu beteiligen. Dabei muss sich zeigen, ob sie - insbesondere Minderjährige - selbst bereit sind, die vorgesehene Form der Hilfe anzunehmen oder ob ihnen andere Hilfen anzubieten sind. Soziale Gruppenarbeit steht als Leistung auch jungen Volljährigen offen, wenn und solange sie diese Hilfe zur altersgemäßen Entwicklung ihrer Persönlichkeit und zu einer eigenverantwortlichen Lebensführung benötigen (§ 41 SGB VIII).